Serielle Sanierung als Weg zur Weiterentwicklung
von Bestandsgebäuden

SERIELLE SANIERUNG
Viele Bestandsgebäude haben mehr Potenzial, als es auf den ersten Blick scheint.
Serielle Sanierung macht es möglich, dieses Potenzial wirtschaftlich, planbar und förderfähig zu nutzen.
Bei einer klassischen Sanierung wird ein Gebäude modernisiert – aber es bleibt im Wesentlichen, wie es ist.
Mit serieller Sanierung gehen wir einen Schritt weiter:
Wir betrachten das Gebäude ganzheitlich und prüfen, ob es sinnvoll erweitert werden kann – zum Beispiel durch:
-
zusätzliche Wohneinheiten
-
Aufstockungen
-
Anbauten
-
Umwidmung von Nichtwohnfläche in Wohnfläche
Bei serieller Sanierung ist nicht nur der Bestand, sondern auch die neu geschaffene Wohnfläche förderfähig.
Nicht nur der bestehende Wohnraum, sondern auch die Erweiterung wird durch Einbeziehung der bisherigen thermischen Gebäudehülle förderfähig.
So wird aus einer reinen Sanierung eine Weiterentwicklung des Gebäudes.
Der entscheidende Unterschied:
Bei serieller Sanierung wird nicht nur der Bestand, sondern auch die neu geschaffene Wohnfläche förderfähig.
Der Zuschuss wächst mit der Anzahl der Wohneinheiten.
Die Förderung folgt der entwickelten Wohnfläche - nicht dem ursprünglichen Bestand.
Wird aus einem Einfamilienhaus ein Mehrfamilienhaus mit mehreren Wohneinheiten, wird jede dieser neuen Wohnungen einzeln gefördert – mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen. Dadurch wächst die Gesamtförderung automatisch mit der neu geschaffenen Wohnfläche. Mehr Wohnraum bedeutet mehr Fördervolumen, ohne dass die Förderquote sinkt.
So verwandelt sich ein begrenzter Altbestand in ein wirtschaftlich stark gefördertes Projekt mit deutlich höherem Investitionshebel.


Hat Ihr Gebäude Entwicklungspotenzial?
Serielle Sanierung funktioniert nur dann zuverlässig, wenn Förderplanung, ingenieurtechnische Ausarbeitung und Vorfertigung von Beginn an konsequent aufeinander abgestimmt sind.
In einem kostenlosen und unverbindlichen Objektcheck prüfen wir:
-
die baulichen Voraussetzungen des Bestands
-
mögliche Erweiterungsoptionen
-
sowie die realistische Förderfähigkeit

FAQs zur seriellen Sanierung
Serielle Sanierung bedeutet, Gebäude mit industriell vorgefertigten Bauteilen in kurzer Zeit zu modernisieren.
Fassaden-, Dach- und Haustechnikmodule werden fix und fertig geliefert – inklusive Dämmung, Fenstern, Lüftung und Co. Dadurch sinkt die Bauzeit erheblich, die Ausführungsqualität steigt und das energetische Niveau des Hauses verbessert sich stark.
Häufig kommen erneuerbare Heizlösungen zum Einsatz, sodass selbst sehr hohe Effizienzstandards erreichbar sind. Zusätzlich lassen sich Wohnflächen unkompliziert erweitern, etwa durch neue Balkone oder Aufstockungen.
Ja, zusätzlicher Wohnraum kann ein wesentlicher wirtschaftlicher Motor einer Sanierung sein. Damit wird aus einer Modernisierung nicht nur ein Kostenblock, sondern ein Projekt mit klarer Renditeperspektive.
Aufstockungen: Gemeinsam mit spezialisierten Holzmodulbau-Partnern lassen sich bestehende Gebäude um mehrere komplette Etagen erweitern. Dadurch entstehen neue, vollwertige Wohnungen mit hoher Ausführungsqualität.
Weitere Erweiterungen: Möglich sind auch freistehende Balkonmodule, der Ausbau bislang leerer Dachbereiche oder die Umgestaltung bestehender Flächen zu Loggien.
Warum das wirtschaftlich so stark ist: Energetische Maßnahmen sparen langfristig Betriebskosten und stabilisieren den Immobilienwert. Neue Wohneinheiten erzeugen dagegen sofort zusätzliche Mieterlöse.
Diese Einnahmen können die Investition schneller zurückzahlen und machen die Gesamtfinanzierung deutlich leichter.
Die Methode ist auch attraktiv für Eigentümer und Bestandshalter, weil sie eine Modernisierung ermöglicht, ohne die Nutzung der Wohnungen unmöglich zu machen. Der Großteil der Arbeiten findet an der Außenhülle statt:
Die Elemente werden vorgefertigt, schnell montiert und minimieren den Aufwand im Gebäudeinneren. Wohnungen müssen lediglich für kurze, klar planbare Arbeitsschritte betreten werden.
Das sorgt für reibungslose Abläufe, weniger Koordinationsaufwand und eine hohe Planbarkeit des gesamten Projekts.
Auch die Belastung für die Bewohner – und damit potenzieller Konfliktstoff – fällt deutlich geringer aus: Schmutz- und Lärmquellen liegen größtenteils in der Fertigung, die Montage vor Ort ist kurz und kontrolliert.
Für Vermieter bedeutet das: ein hochwertiges Ergebnis, zufriedene Mieter und eine Sanierung, die wirtschaftlich wie organisatorisch deutlich einfacher handzuhaben ist.Die Methode spielt ihre Stärken vor allem bei Mehrfamilienhäusern der Baujahre 1950 bis 1980 aus, meist mit drei bis fünf Etagen. Am besten funktionieren Gebäude, die geradlinig aufgebaut sind – also ohne viele Vor- und Rücksprünge, Rundungen oder komplizierte Fassadenteile.
Wenn Grundrisse und Fensteraufteilungen sich von Geschoss zu Geschoss wiederholen, können die Module besonders genau und kosteneffizient gefertigt werden. Ganze Siedlungen mit ähnlichen Gebäuden bieten ideale Bedingungen, um Kosten pro Wohnung weiter zu senken.
Aus energetischer Sicht eignet sich der Ansatz vor allem für Gebäude mit niedrigen Effizienzklassen wie G oder H, teilweise auch D bis F.
Genau diese Häuser lassen sich durch den standardisierten Prozess besonders schnell, wirtschaftlich und nachhaltig auf ein zukunftsfähiges Energieniveau anheben.
Serielle Sanierung ist die effizienteste Methode, um alte Gebäude energetisch auf ein KfW-40-Niveau zu heben – oft sogar schneller und präziser als klassische Sanierungsmethoden.
Warum?
-
Die gesamte Gebäudehülle wird in Holzbauweise vorgefertigt.
-
Holz ist der ideale Dämmstoff: leicht, CO₂-speichernd, hochdämmend und perfekt für Bestandsgebäude geeignet.
-
Die neuen Fassaden- und Dachelemente werden millimetergenau digital vermessen, im Werk produziert und anschließend wie ein „energetischer Mantel“ auf das Bestandsgebäude gesetzt.
Das Ergebnis:
-
drastische Reduktion des Energieverbrauchs
-
bessere Wohnqualität
-
Förderfähigkeit bis KfW-40
-
perfekte Grundlage für hohe Förderquoten (z. B. bis zu 45 % Tilgungszuschuss im KfW-261)
-
.png)